Probleme

M: Bolivien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Ein großes Problem ist der Mangel an Dollars, mit denen Importe wie Benzin und Diesel gekauft werden müssen. Kilometerlange Warteschlangen an den Tankstellen zeugen davon, unsere Freunde stellen sich nachts um 2:00 den Wecker, um eine zu suchen, bei der man noch tanken kann. Auch der Mangel an... Continue Reading →

Besuch im Waisenhaus Sagrado Corazon Montero

Wir wurden wie immer herzlich empfangen mit einem Transparent und einem Ständchen der Kleineren, und von der Madre, der Leiterin des Hauses herumgeführt. Dabei lernten wir auch unser neues Patenkind Saray kennen, und Lisbeth kam gleich auf uns zu und fragte nach Friedemann und Margrit, ihre Paten. Noemi freute sich auch und lässt Mirjam und... Continue Reading →

Santa Cruz de la Sierra 9.2.24 Vom Wetter und guten Freunden

Gestern 35 Grad drückend, Luftfeuchtigkeit über 80%, abends Tropenregen, es schüttet wie aus Eimern, die Straßen, meist mit Dellen, überschwemmt, kleine Autos rangieren vorsichtig, Nachts zog das Gewitter aus dem Amazonasbecken über uns hinweg, wie Theaterdonner röhrte der Schall durch die Straßen. Seit einiger Zeit ist das Gehör verstopft. Nun ja, das Alter. Oder doch... Continue Reading →

Eine Poetin aus dem Waisenhaus

M: Alfredo hat mir einen Gedichtband einer Stipendiatin (Yessika Temo) gezeigt. Sie ist neunzehn Jahre alt. Als sie acht war, ist ihr Vater gestorben. Hier die Übersetzung: Die Kleine Meine heitere Seele schaut in den Spiegel In ihm wird reflektiert Eine Kleine in süßer Unschuld. In den Armen des Vaters Hält sich ein großes Lächeln... Continue Reading →

Santa Cruz de la Sierra BOL 24

Da sind wir wieder. Und die Freunde auch. Heute Nacht um vier Uhr standen sie am Flughafen, strahlend mit herzlichstem Abrazo. So wirklich zum strahlen war mir nicht, der Flug war 0:40 Uhr in Lima abgegangen, bis wir „zu Hause“ in der Mapajos waren, kam langsam der Morgen und die Nacht verging. Noch immer stand... Continue Reading →

Über die Anden nach BOLIVIEN 1969.

Auf der Fahrt durch die Wüste wirbelte der alte, englische Zug eine lange Staubfahne hinter sich her. Hier oben, bei Antofagasta, ist Chile mit 250 km am breitesten gegenüber dem Durchschnitt von 50 km bis nach Feuerland. Durch die Weite der Landschaft, ihre Monotonie und geschliffenen Formationen merkt man das Vorankommen nicht und die Zeit... Continue Reading →

Mennoniten in Bolivien

In Santa Cruz kommt man am großen Markt um die Ecke und dann sind sie da, die hochgewachsenen Männer in ihren blauen Latzhosen mit Cowboyhut oder Baseballmützen, die Frauen in langen Röcken mit Schürze, breiten Strohhut, der mit einem Band unterm Kinn geknüpft ist und den weißen Wollstrümpfen, die bei Hitze sicherlich mächtig kratzen. Sie... Continue Reading →

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