Julia, Mutter von Carola und elf weiteren Personen, sowie Großmutter und Urgroßmutter von unzähligen Kindern, Enkeln und Urenkeln ist jetzt 85 Jahre alt und ihr Ehemann 97. Er hatte einen Herzinfarkt, sitzt im Rollstuhl und muss rund um die Uhr versorgt werden. Manchmal wirkt er teilnahmslos und dämmert vor sich hin, aber gestern an seinem... Continue Reading →
Nochmal Kindergeburtstag
M: Diesmal hatte ich mich bereit erklärt, die Mädchen auf ein Fest zu begleiten, da Carola und Frank andere Termine hatten. Frank brachte mich hin, stellte mich einer Dame vor „Mi mamita“ und weg war er. Ein weitläufiges Grundstück mitten in Barranco mit einem überdachten Teil, das mit Kletterwand, Trampolin, Klettergerüst und Plastikrasen sowie zahlreichen... Continue Reading →
Rio wiedersehen (1998)
Wir haben 5 Jahre in Rio gelebt und genossen (1992-97) und mussten dann nach Bogota. Ein Jahr später war die Sehnsucht zu groß: Rio, 14 Tage Rio. Herrlich. Warm, freundschaftlich, vergnügt, feucht-fröhlich. Ich wußte gar nicht, wieviel Freunde wir da haben. Wo wir hinkamen in unsere alten Lokale, kamen die Ober freudestrahlend auf uns zu,... Continue Reading →
Probleme
M: Bolivien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Ein großes Problem ist der Mangel an Dollars, mit denen Importe wie Benzin und Diesel gekauft werden müssen. Kilometerlange Warteschlangen an den Tankstellen zeugen davon, unsere Freunde stellen sich nachts um 2:00 den Wecker, um eine zu suchen, bei der man noch tanken kann. Auch der Mangel an... Continue Reading →
Besuch im Waisenhaus Sagrado Corazon Montero
Wir wurden wie immer herzlich empfangen mit einem Transparent und einem Ständchen der Kleineren, und von der Madre, der Leiterin des Hauses herumgeführt. Dabei lernten wir auch unser neues Patenkind Saray kennen, und Lisbeth kam gleich auf uns zu und fragte nach Friedemann und Margrit, ihre Paten. Noemi freute sich auch und lässt Mirjam und... Continue Reading →
Eine Poetin aus dem Waisenhaus
M: Alfredo hat mir einen Gedichtband einer Stipendiatin (Yessika Temo) gezeigt. Sie ist neunzehn Jahre alt. Als sie acht war, ist ihr Vater gestorben. Hier die Übersetzung: Die Kleine Meine heitere Seele schaut in den Spiegel In ihm wird reflektiert Eine Kleine in süßer Unschuld. In den Armen des Vaters Hält sich ein großes Lächeln... Continue Reading →
Lima, Ayahuasca am Sonntag
1880 erbaut Hochherrschaftlich möbliert Genug Platz für alle Der Aperitiv Causa Ayahuasca (Kartoffelpüree mit Avocado, Tomaten und scharfer Sauce) Asado de Tira con Puree rustico(Querrippe in Rotweinsauce und Püree) Cheesecake con Maracuyá (ein Gedicht) Heute war Franks Familie bei Carolas Eltern und wir beide sind wir in Barranco geblieben und haben uns eins der schönsten... Continue Reading →
M: Luiz Garcia Rojas Lima am Morgen
Zuerst weckt uns der köstliche Geruch frischen Kaffees und Frank kommt mit einem Tablett zu uns ins Zimmer. Kaum ist er gegangen, sind die Kinder da. Als ich aus dem Bad zurück ins Bett komme, lege ich mich auf etwas Hartes - eine Barbie! Und ein paar Puzzleteile. Eigentlich lesen wir morgens im Bett die... Continue Reading →
Alles richtig gemacht
M: Was bringen wir den Kindern mit nach Lima? Plastikspielsachen made in China haben sie genug, sie stapeln sich in der Abstellkammer, Süßigkeiten lieben sie, sollen sie aber nicht, also kaufen wir nur ganz wenig, weil sie sich freuen darüber. Bücher sind der Renner, Maluchi fängt gleich an, laut vorzulesen, Sophie guckt begeistert die Bilder... Continue Reading →
Falschgeld
Gestern haben wir im Inkamarkt Großeinkauf gemacht, Mitbringsel und Bestellungen aus Peru für Deutschland. Gestreifte Hosen und T-Shirts werden immer gern genommen, dazu frische Mangos und Avocados. Das Obst kaufen wir am Tag vor dem Abflug, die anderen Sachen schon jetzt, um zu sehen, was noch alles in die Koffer passt. Normalerweise bezahlt man hier... Continue Reading →
