Als SES Experten in Südafrika

Dienstag, den 3. März 2020 Pretoria

(R) Von der breiten Steve Biko Rd rechts in die Hertzog St und dann gleich wieder rechts in die Stichstrasse, gesäumt von Palmen und Mango Bäumen. Ganz am Ende, dort wo die Stadt erst mal aufhört und in Wiesen mündet, Durchschnitten von einem kleine Fluss, liegt die Green Valley Lodge. Von außen sieht sie schön aus. Innen hat man Ruhe. Abends um 1/2 5 Uhr geht das Personal und im Haus hört man keinen Ton.

M) Heute früh war Sonnenschein und das Duschwasser war warm. Da sieht die Welt gleich anders aus.

Matsetsebale hat uns nach dem Frühstück abgeholt und wir haben die wichtigsten Mitarbeiter kennen gelernt. Tabang, ein Studentenführer, Sebastian, ein Student und Praktikant und Nene (sie hat einen unaussprechlichen Namen, aber wir dürfen Nené zu ihr sagen), sie hat auch studiert und macht neben konzeptioneller Arbeit die Buchhaltung. Wir wurden über die Entwicklung unserer NGO informiert, die schon seit einigen Jahren grosse Jugendkonferenzen mit ca 1200 Jugendliche durchgeführt hat. Es war viel Information in kürzester Zeit und bei einigen Fragen müssen wir sicher noch nachhaken. Im Prinzip geht es darum, den vielen Jugendlichen in und nach der Schule eine Alternative aufzuzeigen und sie fit zu machen, damit sie nicht in die Kriminalität abrutschen.

Tsetse hat uns das Zentrum von Pretoria mit seinen Offiziellen Gebäuden aus der Kolonialzeit gezeigt und die Büros, die er für seine NGO angemietet hat. Sie stehen noch leer und da wir morgen dort arbeiten wollen, waren wir noch in einem Laden für gebrauchte Büromöbel und haben uns umgesehen. Er hat einiges gekauft.

Gestern Abend waren R. und ich in einem Restaurant mit typisch südafrikanischemEssen (der Weißen) sehr fleischlastig und die Menge war nicht zu schaffen. Heute Mittag gab es Maisklöße, dazu Rinderzunge oder Hähnchenfüße (keine Schenkel – Füße!) und verschiedene Salate, wie das einfache Volk sie isst. Alkohol gibt es wenig, bei unseren gar nicht.

2 Kommentare

  1. Gut seht Ihr aus, mal wieder. In Eurem Element. Sicher könnt Ihr der Organisation wichtige Impulse für ihre Arbeit geben.
    Das Essen klingt etwas gewöhnungsbedürftig.

  2. Diese „Organisation“ Impulse zu geben, ist nicht schwer. Wo nicht viel ist, kann einiges schon viel sein. Ich schreib heute darüber. Die Hähnchenfüsse haben wir nicht gegessen. Wollte mein Gebiss schonen.

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