Französisch, also so richtig original französisch Abendessen, wollte ich schon seit langen. Mit allem drum und dran. War ein Angebot für Freitag Abend, extra (extra meinte immer: extra bezahlen). Vier Gänge, Sekt zur Begrüßung, Wein zu jedem Gang passend. Sagt der Oberkellner, zu jedem Wein einen Vortrag halten, den ich wenig verstehe. Der Ober-Ober ist Rumäne. Er meint es gut.

Plus Espresso und Digestiv. Drei (3!) Stunden hat es gedauert. Von 1/2 7:00 bis 1/2 10:00 Uhr abends. Jetzt bin ich abgefüllt in jeder Hinsicht.






Wenn die Franzosen das jeden Abend machen, ist der nächste Tag gerettet. Kein Wunder, dass das Sozialprodukt in Deutschland höher ist. Arbeiter saufen bei uns zwar auch am Abend, aber das Abendessen mit Gürkchen und Aufschnitt ist bei weitem nicht so (er)füllenden.
Mit Volldampf geht’s zurück Richtung Lyon. Es gibt noch 1 Zwischenstation mit Landgang und dann müssen wir packen. Am Sonntag morgen um 7:00 Uhr muss das Gepäck vor der Tür stehen. Wenn alles gut geht , sind wir um 16:00 Uhr in Ffm, um 17:00 Uhr in Dietzenbach und um 19:00 Uhr in Hommertshausen. Dann essen wir Spaghetti mit Tomatensoße. Was für ein Kulturschock.

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