Das war (fast) zu viel, über 300 Stufen hinauf zur großen Kirche auf dem Hügel (Basilika Notre-Dame de Fourvière = Wahrzeichen von Lyon), noch schlimmer der Abgang die steile Straße hinunter. Die Füße brannten und heimlich dachte ich, wie komme ich zurück zum Schiff wenn es nicht mehr geht (nur heimlich, lässt unsereins ja nicht zu, schwach zu werden). Den Nachmittag verbringe ich im Bett.




Klar, der Aufstieg hat sich gelohnt und deshalb steht das Schiff ja auch ein Tag in Lyon, damit wir was sehen. Von da oben aus ein Panorama-Ausblick über die Stadt bis zu den Alpen mit Schnee, ganz weit hinten im schimmernden Licht.

Ich fahr gerne Schiff, aber unser Schiff fährt wenig. Dafür werden alle möglichen geführten Ausflüge angeboten. Dann latschen die älteren Leutchen (doch, ja, wir sind nicht die ältesten – oder doch?) mit Knopf im Ohr hinter den hochgehobenen Schildchen her und kriegen jedes Gemälde, jede Ecke ausführlich erklärt. Hab ich mal gemacht, nie wieder.

Ab Samstag mit dem TGV von FFM direkt bis Lyon. Das war Luxus. Das Hotel Radisson auch.



Interessante Kleinigkeiten: in französischen Hotels findet man französische Doppelbetten mit breiter Decke. Deutsche Hotels bevorzugen Einzelbetten mit Einzeldecken (die Betten kann man zusammenschieben, sagen sie). Erinnere mich an Corona. Bei unseren Nachbarn gingen Präservative und Rotwein aus, bei uns Klopapier.
Montag, 18:00 Uhr, wir fahren!!! Wir biegen gerade in die Rhone ein


Fürstliches Essen. Ich kann zwei Kilo mehr vertragen, sagt M. Werde ich versuchen. Mittags ähnlich




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