Was für ein Tag!

Der Morgen beginnt am Nachbartisch mit einer schokoladigen Geburtstags -Torte, von der ich auch etwas abgekriegt habe.

Ich hatte mich gestern schon informiert, wo wir in Arles unbedingt hin müssen. Und das gibt es so einiges. Alles fussläufig zu erreichen: über den Markt mit wunderbaren Pfirsichen und Weintrauben und natürlich Gewürzen, die Arena und das Amphitheater aus der römischen Zeit, dazu die Thermen des Kaisers Konstantin (4. Jahrhundert) . Da mochte Reinhold schon nicht mehr laufen (Schuhprobleme und mangelnde Lust) ich hab ihn dann aber in einem netten Café gefunden, wo er sich ausgeruht hat.

Es gab auch noch das Angebot, die Orte aufzusuchen, die van Gogh gemalt hat, aber wir hatten ja den Termin mit dem Jeep in die Camargue. Und alles kann man nicht – es muss ja auch noch was für das nächste Mal bleiben.

Die Camargue war mein Traum von Kindheit an. Anfangs ist sie geprägt von Obstplantagen, dann wird die Vegetation spärlicher es gibt Reisfelder, die die Kriegsgefangenen aus Indochina, speziell aus Vietnam dort angelegt und eingeführt haben. Und dann gibt es nur noch Gräser und Schilf.

Jetzt schreibt Reinhold weiter;

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