Diesmal war ich sicher, nur wenige Leute fliegen nach Lima. Aber es scheint eine vergebliche Hoffnung. Wenn Leute fliegen können, fliegen sie. Unsere Entschuldigung ist die Familie mit den zwei neuen Enkeln (ja, ja, ich bin stolz, Frank ist in meine Fußstapfen getreten mit seiner Liebe für Lateinamerika). Kann sein, dass es einen Bürgerkrieg gibt,... Continue Reading →
Panamericana, die Traumstrasse
PERU & ECUADOR 1970 Der "Traumstraße der Welt", der Panamericana wollte ich von Antofagasta aus über Peru, Ecuador, Kolumbien folgen. Ich bestieg den Greyhound Bus in Antofagasta. Das war nicht mein Bus, aber so ähnlich sah er aus In Chile und Peru führt die Straße 2800 km der Küstenlinie entlang durch die Wüste und biegt in... Continue Reading →
Über die Anden nach BOLIVIEN 1969.
Auf der Fahrt durch die Wüste wirbelte der alte, englische Zug eine lange Staubfahne hinter sich her. Hier oben, bei Antofagasta, ist Chile mit 250 km am breitesten gegenüber dem Durchschnitt von 50 km bis nach Feuerland. Durch die Weite der Landschaft, ihre Monotonie und geschliffenen Formationen merkt man das Vorankommen nicht und die Zeit... Continue Reading →
Chile 1968-1970
Träume du weiter, beschied ihm ein Freund im Dorf. Aber die Wirklichkeit ist hier. Sprachs, fuhr 50 Jahre lang täglich in den Nachbarort zum Arbeiten, heiratete und baute sich ein Haus. Meine Träume sahen anders aus. Zulassung zum Hochschulstudium (1973) Das Wetter war trübe, ich kam aus dem Gebäude, das aussah wie ein Gymnasium und... Continue Reading →
Mennoniten in Bolivien
In Santa Cruz kommt man am großen Markt um die Ecke und dann sind sie da, die hochgewachsenen Männer in ihren blauen Latzhosen mit Cowboyhut oder Baseballmützen, die Frauen in langen Röcken mit Schürze, breiten Strohhut, der mit einem Band unterm Kinn geknüpft ist und den weißen Wollstrümpfen, die bei Hitze sicherlich mächtig kratzen. Sie... Continue Reading →
Blume des Tages
In Santa Cruz Bolivien gesehen
Wie wir im Frankfurter Bahnhofsviertel landeten
„Ihr Flug Amsterdam-Frankfurt ist gecancelt“. Prima, unser Flug aus Lima war eh schon zu spät weg gekommen, die Umsteigezeit in Amsterdam mit einer Stunde recht kurz (warum bietet KLM diese Verbindung an? Eine halbe Stunde Fußweg plus Sicherheitskontrolle plus Passkontrolle, unmöglich) und die Wartezeit von fast fünf Stunden kein Problem. Und wir können immer noch... Continue Reading →
Glühwein statt Pisco sour
„Es ist arschkalt geworden“, schreibt Hanne. Sieht so aus auf der Wetterkarte. Und regnen soll es wie aus Kübeln. Keine schönen Aussichten. Liegt das an uns? Oder will uns das Wetter sagen: bleibt wo ihr seid? Wir tauschen Pisco sour gegen Glühwein Lomo saltado gegen Schweinebraten Lima gegen Hinterland Hochhaus gegen Holzhaus Familie gegen Familie... Continue Reading →
Morgen fliegen wir zurück
„Denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht“. Heines Stimmung kann ich nachvollziehen. Kalt und regnerisch grinst mich die Wettervorhersage an, die Corona Landkarte ist pechschwarz, der Gesundheitsminister orakelt, die Stimmung sei besser als die Lage - und stimmt eine Aufhebung fast aller Restriktionen zu. Ja spinnen die? Peru hat... Continue Reading →
Dialog R und M
Am vorletzten Tag des Krankenhausaufenthalts auf „Signal“ M: Jetzt hat eine junge Lernschwester an mir geübt, wie und wo man Infusionen legt. So sehe ich auch aus, R: Kriegst du das bezahlt? M: Ich hatte meinen volksnahen Tag und hab sie ermuntert, es nochmal zu versuchen, nachdem es beim 1. Mal schief gegangen ist. Am... Continue Reading →
