PERU & ECUADOR 1970 Der "Traumstraße der Welt", der Panamericana wollte ich von Antofagasta aus über Peru, Ecuador, Kolumbien folgen. Ich bestieg den Greyhound Bus in Antofagasta. Das war nicht mein Bus, aber so ähnlich sah er aus In Chile und Peru führt die Straße 2800 km der Küstenlinie entlang durch die Wüste und biegt in... Continue Reading →
Wie wir im Frankfurter Bahnhofsviertel landeten
„Ihr Flug Amsterdam-Frankfurt ist gecancelt“. Prima, unser Flug aus Lima war eh schon zu spät weg gekommen, die Umsteigezeit in Amsterdam mit einer Stunde recht kurz (warum bietet KLM diese Verbindung an? Eine halbe Stunde Fußweg plus Sicherheitskontrolle plus Passkontrolle, unmöglich) und die Wartezeit von fast fünf Stunden kein Problem. Und wir können immer noch... Continue Reading →
Glühwein statt Pisco sour
„Es ist arschkalt geworden“, schreibt Hanne. Sieht so aus auf der Wetterkarte. Und regnen soll es wie aus Kübeln. Keine schönen Aussichten. Liegt das an uns? Oder will uns das Wetter sagen: bleibt wo ihr seid? Wir tauschen Pisco sour gegen Glühwein Lomo saltado gegen Schweinebraten Lima gegen Hinterland Hochhaus gegen Holzhaus Familie gegen Familie... Continue Reading →
Morgen fliegen wir zurück
„Denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht“. Heines Stimmung kann ich nachvollziehen. Kalt und regnerisch grinst mich die Wettervorhersage an, die Corona Landkarte ist pechschwarz, der Gesundheitsminister orakelt, die Stimmung sei besser als die Lage - und stimmt eine Aufhebung fast aller Restriktionen zu. Ja spinnen die? Peru hat... Continue Reading →
Dialog R und M
Am vorletzten Tag des Krankenhausaufenthalts auf „Signal“ M: Jetzt hat eine junge Lernschwester an mir geübt, wie und wo man Infusionen legt. So sehe ich auch aus, R: Kriegst du das bezahlt? M: Ich hatte meinen volksnahen Tag und hab sie ermuntert, es nochmal zu versuchen, nachdem es beim 1. Mal schief gegangen ist. Am... Continue Reading →
Liebe in Lima
(Doppelte) Masken sind in Peru Pflicht auch unter freiem Himmel
Lima prima
Heute Morgen war die Heimat 7 Stunden weiter weg, Sommerzeit gibt es hier nicht. Aber Marianne ist wieder da, Hurra! M ist wieder tätig Unsere gute Krankenversicherung hat es nicht geschafft, die Kosten zu übernehmen. Dafür stundenlang über mein Handy mit dem Krankenhaus und der Versicherung konferiert, die Minute für 3 € . Jetzt wird... Continue Reading →
Clinica Anglo Americana
Diesmal hat es mich richtig erwischt. Ich erspare euch die Einzelheiten, aber die „Reichweitenangst“, die man von Fahrern von E-Autos kennt, bekam bei mir eine ganz neue Bedeutung „wo ist das nächste Klo, schaffe ich es noch?“ Mit rumlaufen am Strand und an der Steilküste in Lima hat es in den drei Wochen nur dreimal... Continue Reading →
Mal rauf, mal runter
Wie im großen Leben geht’s auch im kleinen. Mal rauf, mal runter. Mal geht’s ne Zeitlang gut bis sehr gut und dann wieder nicht. Gestern Abend hab ich M ins Krankenhaus gebracht und ich hab eine Bronchitis und einen Mann im Ohr der mich nicht mag. Atahualpa ließ sich bei M nicht mehr mit Tabletten... Continue Reading →
Philemon und Baucis
Nach 40 Jahren mit M ging mir die Geschichte der beiden alten Leute nicht aus dem Kopf. Die Geschichte von Philemon und Baucis. Zwei griechische Götter wollten in der Stadt übernachten. Egoistisch, wie Städter so sind, verweigerten sie es. Nur die beiden Alten, die in einer ärmlichen kleinen Hütte am Ortsrand wohnten gewährten ihnen freudig... Continue Reading →
