Chile 1968-1970

Träume du weiter, beschied ihm ein Freund im Dorf. Aber die Wirklichkeit ist hier. Sprachs, fuhr 50 Jahre lang täglich in den Nachbarort zum Arbeiten, heiratete und baute sich ein Haus. Meine Träume sahen anders aus.  Zulassung zum Hochschulstudium (1973) Das Wetter war trübe, ich kam aus dem Gebäude, das aussah wie ein Gymnasium und... Continue Reading →

Mennoniten in Bolivien

In Santa Cruz kommt man am großen Markt um die Ecke und dann sind sie da, die hochgewachsenen Männer in ihren blauen Latzhosen mit Cowboyhut oder Baseballmützen, die Frauen in langen Röcken mit Schürze, breiten Strohhut, der mit einem Band unterm Kinn geknüpft ist und den weißen Wollstrümpfen, die bei Hitze sicherlich mächtig kratzen. Sie... Continue Reading →

Rückschau: Von Einem der auszog…. (2007)

Mein Dorf liegt an den Ausläufern des Rothaargebirges klein und fein eingepackt in Hügelketten. Geboren bin ich hier. "Ich stieg im Jahre 1963 in einen Zug, wie man in einen Traum gerät. Die Hauptsache war, wegzukommen" (bei Josef Conrad geklaut weils so schön passt). Der Kreis hat sich geschlossen, ich bin wieder in H gelandet,... Continue Reading →

Porto

Adda&Bergis sind z.Z. in Portugal, Bergis hat eine ganze Galerie über Porto veröffentlicht (auf „Porto“ klicken). Hat meine Erinnerungen und Träume wieder geweckt. Porto Bahnhof São Bento mit Azulejos Von Porto nach Santiago gepilgert, 2017 war das. Zu gerne möchte ich diese Wanderung wiederholen. Ob ich es nochmals schaffe? Und Porto ist außergewöhnlich schön!

Wie wir im Frankfurter Bahnhofsviertel landeten

„Ihr Flug Amsterdam-Frankfurt ist gecancelt“. Prima, unser Flug aus Lima war eh schon zu spät weg gekommen, die Umsteigezeit in Amsterdam mit einer Stunde recht kurz (warum bietet KLM diese Verbindung an? Eine halbe Stunde Fußweg plus Sicherheitskontrolle plus Passkontrolle, unmöglich) und die Wartezeit von fast fünf Stunden kein Problem. Und wir können immer noch... Continue Reading →

Glühwein statt Pisco sour

„Es ist arschkalt geworden“, schreibt Hanne. Sieht so aus auf der Wetterkarte. Und regnen soll es wie aus Kübeln. Keine schönen Aussichten. Liegt das an uns? Oder will uns das Wetter sagen: bleibt wo ihr seid? Wir tauschen Pisco sour gegen Glühwein Lomo saltado gegen Schweinebraten Lima gegen Hinterland Hochhaus gegen Holzhaus Familie gegen Familie... Continue Reading →

Morgen fliegen wir zurück

„Denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht“. Heines Stimmung kann ich nachvollziehen. Kalt und regnerisch grinst mich die Wettervorhersage an, die Corona Landkarte ist pechschwarz, der Gesundheitsminister orakelt, die Stimmung sei besser als die Lage - und stimmt eine Aufhebung fast aller Restriktionen zu. Ja spinnen die? Peru hat... Continue Reading →

Dialog R und M

Am vorletzten Tag des Krankenhausaufenthalts auf „Signal“ M: Jetzt hat eine junge Lernschwester an mir geübt, wie und wo man Infusionen legt. So sehe ich auch aus, R: Kriegst du das bezahlt? M: Ich hatte meinen volksnahen Tag und hab sie ermuntert, es nochmal zu versuchen, nachdem es beim 1. Mal schief gegangen ist. Am... Continue Reading →

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