Zum Schluss

Im Waisenhaus hat unsere Familie jetzt 6 Mädchen, die kleine America ist noch dazu gekommen, nachdem sich unsere Freundin Hanna bereit erklärt hatte, auch ein Kind zu unterstützen.  Und Mileidy, die kluge 12-Jährige hatte seit 3 Monaten keine Unterstützung mehr von ihrer Patin bekommen. Eine Katastrophe für sie und die ganze Familie. Sie lebt mit... Continue Reading →

Das Waisenhaus

Gestern Nachmittag waren wir in dem Waisenhaus, in dem 5 unserer Patenkinder leben. Insgesamt wohnen dort 125 Mädchen, 19 etwas ältere leben in einer anderen Unterkunft in der Nähe der Oberschule und 10 schwer behinderte Kinder haben eine eigene Wohnung mit ihren Betreuerinnen. Bevor wir „unsere“ Mädchen treffen konnten, gab es ein Programm für die... Continue Reading →

Mütter

(M) Alfredos Schwägerin, die Frau seines Bruders, lebt mit ihrer Familie in New York. Sie ist erfolgreiche Immobilienmaklerin in Sta Cruz und kommt immer mal wieder für einige Tage nach Bolivien. Sie hat zwei kleine Kinder, einen dreijährigen Jungen und ein einjähriges Mädchen, die sie in N.Y. lässt. Karens Schwester, die mit dem autistischen zehnjährigen... Continue Reading →

Hochzeit

Wir mussten vorher noch schnell eine Empanada essen, denn die kirchliche Trauung war um 20 Uhr angesetzt und vor 23 Uhr würde es sicher nichts zu essen geben. Wo der Gottesdienst stattfand, war leicht zu finden, Luxuskarossen und aufwändig zurechtgemachte Frauen in langen Abendkleidern wiesen den Weg. Glitzernd, halb durchsichtig , freizügig ausgeschnitten, für das... Continue Reading →

Vorbereitungen

Heute, am Samstag Abend ist die kirchliche Hochzeit von Juan Pablo und seiner Braut Flavia. Ich habe ihn letztes Jahr in Deutsch unterrichtet, deshalb sind wir auch eingeladen. Er ist Karens Neffe und wohnt im Nachbarhaus. Männer haben’s leicht, sie duschen und rasieren sich und ziehen einen Anzug an. Mein langes Kleid hab ich mir letzte... Continue Reading →

Faschingsdienstag

Heute haben wir für eine ruhige Kugel entschieden, die wir schieben wollten. Nachdem uns unser Schrittzähler gestern über 17600 Schritte plus etliche Stockwerke bescheinigt, und der Lärm der schmetternden Trompeten der „Bandas“ Reinhold halb taub zurück gelassen hat, fanden wir es wunderbar, heute mit dem Auto zum Essen zu Alfredos Eltern zu fahren und danach... Continue Reading →

Was noch?

Jedes Mal, wenn ich in Frühjahr zum ersten Mal  in Sandalen ohne Strümpfe laufe, habe ich Blasen an den Füßen. Diesmal ist es besonders schlimm. Wir laufen oft ziemlich weit, weil wir die Stadt kennen lernen, uns bewegen wollen, und uns mit den Routen der Busse nicht auskennen. Es gibt einfach zu viele, und wir... Continue Reading →

Weiberfastnacht

gibts hier nicht. Muss auch nicht sein. Das mit dem unerträglichen Geschrei nachmittags muss ich erklären. Der Junge ist elf Jahre alt und Autist. Er ist nicht zu beruhigen, und für seine Eltern, Geschwister und Nachbarn eine echte Herausforderung. Er ist der Sohn von Karens Schwester. Alle sind sehr lieb zu ihm. Sein Vater nimmt... Continue Reading →

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