Blaumilchkanal in Lima; Wieder Demo im Zentrum

Ich fühle mich in den Blaumilchkanal versetzt. Die Satire von Kishon handelt von Kasimir Blaumilch, einem aus der Irrenanstalt entflohenen Geisteskranken, der beginnt, die wichtigste Hauptverkehrsstraße in Tel Aviv mit einem Presslufthammer aufzureißen. Und niemand hindert ihn daran, im Gegenteil, die ganze Bürokratie spielt verrückt. Gestern früh begann es in der Straße vor Franks Haus.... Continue Reading →

Von verbranntem Gummi, Polizeigewalt, Supermärkten, Knast Präsidentin

Lima, Montag den 23.1.23 Heute morgen mit Geruch von verbranntem Gummi aufgewacht. Sofort schoss durch meinen Kopf: verbrannte Reifen, die Proteste sind jetzt doch zu uns gekommen. Frank hatte die Kaffeemaschine auf dem Feuer vergessen, das Dichtungsgummi war verbrannt. UNIVERSITÄT GESTÜRMT Gestern haben Sicherheitskräfte die Universität San Marco gestürmt und sind mit brutaler Gewalt vorgegangen.... Continue Reading →

Korruption in Peru

Meine exzellent informierte Schwester hat mir das hier geschrieben: Liebe Grüße auch von mir. Gestern sah ich Bilder aus Lima im Fernsehen, die mich erschreckt haben. Und Ihr mittendrin! Was Ihr schreibt, Manfred und Reinhold, Ihr habt ja unbedingt recht. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander, erschreckend schnell. Auch im Hinblick... Continue Reading →

Madrid, 17.1.2023, 22:48 Uhr

Diesmal war ich sicher, nur wenige Leute fliegen nach Lima. Aber es scheint eine vergebliche Hoffnung. Wenn Leute fliegen können, fliegen sie. Unsere Entschuldigung ist die Familie mit den zwei neuen Enkeln (ja, ja, ich bin stolz, Frank ist in meine Fußstapfen getreten mit seiner Liebe für Lateinamerika). Kann sein, dass es einen Bürgerkrieg gibt,... Continue Reading →

Kommentare.

Es gibt parallel eine Diskussion und komplementäre Geschichtenerzählung in den Kommentaren, auf die ich hinweisen möchte Werner (Kolumbien) Gestern hatte ich schon einen Kommentar geschrieben. Den sehe ich hier nicht. Ich hoffe der taucht noch auf. Deine letzte Erzählung inspiriert mich auch diesmal zur eigenen Reflektion mit der ersten Wahrnehmung, ach, ich hatte ja gar... Continue Reading →

II.6 Lehre 1958-1961

  Vater (links) und sein Bruder, Onkel Otto Mit knapp 14 kam ich in die Lehre. Die Auswahl war einfach: entweder aufs Büro oder in den Betrieb. Aufs Büro wollte ich nicht, ich hatte meiner Meinung nach schon lange genug in der Schule gesessen. Mit Betrieb war die Fabrik gemeint, in der Vater Herde und... Continue Reading →

II.4 Kindergottesdienst zu Weihnacht

Jugendzeit 1950-1958 In meiner Jugend hat es Weihnachten oft geschneit. Dann waren die Wege, Häuser und Plätze weiss gepudert, die Luft war kalt und alle Geräusche waren gedämpft. Weihnachten war weiss und begann immer am 24. abends um 7.00 Uhr mit dem Kindergottesdienst. In der Vorweihnachtszeit haben wir zu Hause viel gesungen, Opa hat mit... Continue Reading →

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